Schulden- und Insolvenzberatung
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Was tun bei hoher Verschuldung?

Im Jahr 2013 ergaben statistische Erhebungen, dass insgesamt 6,6 Millionen Menschen in Deutschland überschuldet sind und langfristig nicht in der Lage sind, Ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Grundsätzlich kann jeder in Schulden geraten. Das geht oft schneller als man denkt. Während die Überschuldung oft aus einer Verkettung unglücklicher Umstände entsteht, hängt die Verschuldung generell vom Kauf- und Konsumverhalten zusammen. Eine direkte Abhängigkeit vom Bildungsstand und Einkommen lässt sich dabei insgesamt nicht feststellen. Bei der genaueren Suche nach Gründen für die Verschuldung lassen sich unterschiedlichste Strukturen erkennen. Einerseits kommen Kreditnehmer in Zahlungsschwierigkeiten, obwohl sie zum Beispiel zum Zeitpunkt der Kreditverpflichtung die Raten problemlos bedienen konnten, jedoch durch Arbeitslosigkeit oder Scheidung ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können.  Andererseits kann es durch zu hohe Konsumausgaben bzw. kreditfinanzierten Konsum zur Verschuldung kommen. 

Die Steigerung von Verschuldung ist die Überschuldung. In diesem Fall kann der Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. 

Was tun, wenn die Vollstreckung droht?

Hat der Gläubiger im Laufe des Mahnverfahrens einen gültigen Titel gegen Sie erwirkt und Ihnen ist es nicht möglich, den Zahlungsaufforderungen nach zu kommen, hat der Gläubiger die Möglichkeit, eine Lohnpfändung oder Guthabenpfändung auf Ihrem Girokonto durchzuführen.

Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos

Um diesen Geschehen entgegen zu wirken, sollten Sie  so schnell wie möglich bei Ihrer Bank die Umwandlung Ihres Girokontos in ein P- Konto (Pfändungsschutzkonto) veranlassen oder bei einer anderen Bank direkt ein P- Konto eröffnen, auf welches zukünftig alle Einnahmen gebucht werden sollen. Als ersten Schritt ist es Ihnen dadurch möglich, den Grundfreibetrag in Höhe von 1049,99€ je Kalendermonat zu schützen. Dieses P-Konto ist wie ein Girokonto nutzbar, womit Barverfügungen, Überweisungen und Lastschriften möglich sind. Ihre Bank ist zu dieser kostenlosen Umwandlung innerhalb von vier Werktagen per Gesetz verpflichtet. Nach Zustellung der Pfändung haben Sie immer noch die Möglichkeit Ihr bestehendes Girokonto umzuwandeln und sich den speziellen Pfändungsschutz zu sichern. Die vollen Freibeträge auf dem P-Konto gelten dann sogar rückwirkend ab dem Zeitpunkt der Zustellung der Pfändung, in dem das Konto gepfändet wurde. Voraussetzung dafür ist, dass die Umwandlung innerhalb von vier Wochen seit dem Eingang des Pfändungsbeschlusses bei der Bank erfolgt ist.

Sollte sich Ihr Konto bereits im Dispokreditbereich befinden, ist es ratsam, dass Sie im Vorfeld mit der Bank eine sinnvolle und leistbare Rückzahlungsregelung treffen, um den P- Kontoschutz in Anspruch nehmen zu können. Ansonsten ist es der Bank möglich, sämtliche Einnahmen bis zur Wiederherstellung des Guthabenstands mit dem Minus zu verrechnen. Als Alternative hierzu ist es Ihnen auch möglich, wie eingangs beschrieben. bei einem anderen Geldinstitut ein P- Konto zu eröffnen.

Nachteile eines Pfändungsschutzkontos

Mit diesem Pfändungsschutz gehen natürlich auch einige Beeinträchtigungen einher, die vor der Umwandlung bedacht werden müssen. Als erstes kann es zu einer schlechteren Bonitätseinstufung bei der Schufa bzw. anderen Ratingagenturen kommen. Dies spielt bei der kurzfristig Betrachtung sicherlich eine nachrangige Rolle, sollte aber für die Zukunft bedacht werden. Des Weiteren kann es zu beeinträchtigten Leistungen Ihrer Hausbank kommen. Dies beinhaltet im Rahmen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Kündigung des Dispokredit sowie der Kreditkarte. 

Schritt für Schritt Schulden abbauen

Die Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos dient in erster Hinsicht der Grundsicherung und bekämpft in keinster Weise den Schuldenstand bzw. die Ursache für die Überschuldung. Je nachdem wie hoch Ihre Schulden und Ihre finanziellen Möglichkeiten sind, gibt es immer eine Chance die Probleme zu überwinden.

Die Insolvenz- und Schuldenberaterin Dorothee Westphal berät Sie hierbei effektiv und individuell. Neben der genauen Finanzanalyse mit Gläubigeraufstellung, führt Sie als Rechtsanwältin in Ihrem Namen Verhandlungen mit den Gläubigern. Dabei kann zum Beispiel das Ziel sein, die Forderungen gegen Sie in Ratenzahlungsvereinbarungen umzuwandeln bzw. bestehende Ratenzahlung auszusetzen oder durch eine geringere Einmalzahlung einzustellen. Des Weiteren kann die Schuldenberaterin strukturiert mit Ihnen an den Einnahmen und Ausgaben arbeiten, um so auch auf dem klassischen Weg Schulden abzubauen. 

Also zögern Sie nicht, und vereinbaren sofort einen Beratungstermin bei Dorothee Westphal, Ihrer Insolvenz- und Schuldenberaterin. 

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